unser Hof

Wenn Sie an der Ecke Afrikastraße / Lönsweg
dieses Haus sehen, haben Sie uns gefunden.

Links hinter dem Wohnhaus gliedern sich
der Hofladen und die Stallgebäude an.

Wir laden Sie nun ein,
uns auf einem virtuellen Rundgang
über unseren Hof zu begleiten
und vermitteln Ihnen einige Impressionen.

Lassen Sie uns mit den Hühnern beginnen, denen wir unsere Frühstückseier verdanken.

Links sehen Sie deren Chef und zwei seiner Damen.
Unsere Hühner bekommen eine Futtermischung
aus biologisch erzeugtem Getreide,
Erbsen, Mais und getrockneter Luzerne.
Im Stall haben sie reichlich Platz,
und können im Stroh scharren.
Wichtig ist natürlich auch der Auslauf.
Hier können die Tiere ein Staubbad nehmen,
so bekämpfen Sie auf natürliche Weise
Parasiten wie Flöhe und Milben.
Bei unserer Haltung wird das angeborene
Verhalten der Hühner berücksichtigt.
Sie können nach ihren Bedürfnissen leben
und danken dies dann mit gesunden,
wohlschmeckenden Eiern.
Auch „verlegt“ bisweilen ein Huhn die Eier
und brütet sie dann höchstpersönlich aus.

An solch unverhofftem Nachwuchs
haben dann alle viel Spaß.

Schauen wir uns nun einmal draußen auf unseren Feldern um.

Wir halten eine abwechslungsreiche Fruchtfolge ein,
so dass frühestens nach 5 Jahren eine Frucht wieder
auf dem gleichen Schlag wächst. Ein wichtiges Glied
in dieser Kette ist das Klee-Gras-Gemenge. Dies'
reichert den Boden mit Stickstoff an und sorgt für gute
Durchwurzelung und Lockerung des Bodens.
Viele Regenwürmer finden sich ein und helfen mit.
Das Klee-Gras wird zu Anwelk-Silage verarbeitet,
die wir an unsere Jungbullen verfüttern.
Rechts sehen Sie Andreas (hinten) und Alex,
zwei ganz ausgezeichnete junge Mitarbeiter,
beim Pflanzen von Blumenkohl. Die Walze links
bereitet die Pflanzlöcher vor, in die dann die
Jungpflanzen gesetzt werden.
Nach 2 Jahren Klee-Gras finden Kartoffeln
oder stark-zehrende Gemüse wie Kohl und
Porree im Boden alles vor, was sie brauchen
und wachsen ohne weitere Düngung gesund
und kräftig heran. Auf die Kartoffeln folgt
Getreide, Hafer für unsere Tiere oder Back-
weizen, den Sie im Hofladen erhalten.
Nach dem Getreide folgen Gemüsesorten,
die einen mageren Boden bevorzugen,
wie Möhren, Zwiebeln, Rote Bete und Salat.

Links sehen Sie Wolfgang Schröder († 4.10.2007)
inmitten seiner prachtvollen Kartoffel-Pflanzen,
rechts Alex beim Sortieren und Abfüllen der Erdäpfel.

In all diesen Kulturen betreiben wir mechanische
Unkrautbekämpfung, d.h. z.B. bei den Möhren:
in den Reihen wird mit der Hand gejätet!
Hierbei helfen uns viele fleißige junge Menschen,
die ihr Taschengeld aufbessern möchten.
blumenk-bauer.jpg (11599 Byte) Und hier erntet Wolfgang Schröder († 4.10.2007)
seinen wunderschönen Blumenkohl.
Als Schutz gegen Schädlinge dienen uns Vliese und Netze, die wir über frühe Möhren, Kohl,
Salat und Radieschen decken. So können Möhren- und Kohlfliege keinen Schaden anrichten
und die zarten Pflänzchen sind auch vor Vogel- und Wildfraß geschützt.
Die Jungpflanzen zieht eine Bioland-Gärtnerei für uns heran und auch das Saatgut
stammt aus biologischer Züchtung und wird nicht gebeizt.
Zum Schluss unseres kleinen Rundgangs
sehen Sie eine Kindergartengruppe auf dem Hof.

Gern zeigen wir, wenn uns die Feldarbeit
die Zeit dazu lässt, Ihnen und gerade auch
jungen Menschen, wie wir für Sie frische,
leckere und gesunde Lebensmittel erzeugen.

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